Die Zuganker und zusätzliche Stiftschrauben

Die Zuganker für die Zylinder(kopf)befestigung werden der Geometrie des 200 cm³  Vespazylinders angepasst und dementsprechend umgesetzt.

Die Bohrungen für die M8 Gewinde (bzw. für die Time-Sert-Buchsen) sollten schon rechtwinklig zur Zylinderfußdichtfläche liegen. Zum Ausrichten des Motorblocks zur Bohrachse hin leistet ein kleiner Haarwinkel echte Hilfe (und nicht nur hier).

Zur besseren Verankerung werden die Gewindebohrungen mit M8 Time-Sert-Buchsen verstärkt.

Die originalen Zuganker können weiterverwendet werden, jedoch muss das obere Gewinde auf ca. 40 mm Gewindelänge mittels eines Gewindeschneiders verlängert werden.

Durch die Vergrößerung der Zylinderfußbohrung können zwei Stiftschrauben zur Verspannung der beiden Motorblockhälften nicht mehr genutzt werden. Die Vordere entfällt ganz, die Hintere wird versetzt.

Auch der Stelle der Öffnung für den Membraneinlass muss eine Stiftschraube in die Bohrung der ehemaligen Schlepphebelachse versetzt werden.

Im Bereich der „Dammbalken“ werden zwei zusätzliche Stiftschrauben eingesetzt.

 

 

Der Membrankasten  und  Vergaserstutzen

Bevor der Membrankasten an die Motorblockhälfte mit 3 Schrauben verschraubt und zusätzlich mit Kaltmetall verklebt wird, muss die obere Dichtfläche für die TZR-Membran plan geschliffen werden.

Am schnellsten geht das mit einem Bandschleifer oder einer planen Schleifscheibe. Der letzte Feinschliff erfolgt auf einer Glasplatte mit Schmirgel.

Dann wird die Membran eingepasst und die Bohrungen für die M6 Gewindestifte zur Verschraubung der Membran und des Vergaserstutzen angezeichnet.

 

Die Bohrungen müssen exakt rechtwinklig zur Dichtfläche liegen (Haarwinkel!)

 

Der erste Motor hat noch einen Vergaserstutzen aus Aluminiumguss. Für die nachfolgenden Motoren war der Ansaugquerschnitt zu klein. Für die 34mm Koso-Vergaser werden Stutzen aus Stahl gefertigt.

 

Der Reso-Puff im Eigenbau

Die originale 4-Takt Auspuffanlage wird gegen verschiedene Selbstgefertigte Resonanzauspuffanlagen ausgetauscht. 

Das aktuelle Layout des Rennauspuffes beruht auf dem "Open Source" Projekt von -Manni- aus dem GSF ( Germanscooterforum).

 

 

Daraus bauten wir uns ein Draht-Papp-Modell….

 

  ….. und formten es so, dass der Auspuff unter dem Kofferkasten platz fand.

 

Jetzt verpassten wir dem Papp-Draht-Modell noch eine Außenhaut….

 

.....unterteilten das Modell in Segmente…...

 

….. und schnitten passende Schablonen aus Papier ……

 

…. als Muster für die Blechzuschnitte….

 

Die Segmente rund dengeln und heften…..

 

und immer wieder anpassen….

 

Bis alles genau sitzt und ein passender Schalldämpfer gefertigt ist, geht noch einiges an Arbeit drauf.